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seit neunzehnhundertein&siebzig
ist der sinkkasten für nachtschwärmer ein begriff.
früher in einem schummrigen kellerlokal am main untergebracht,
bezog der sinkkasten im sommer neunzehnhundertneun&siebzig sein
heutiges domizil im zentrum frankfurts, in einer nebenstraße
zur Zeil, nähe Konstablerwache.
der sinkkasten teilt sich in den veranstaltungsraum mit bühne
& tanzfläche und in die "ruhezone" café
treibhaus.
auf einer gesamtfläche von ca. 800 qm finden 450 personen platz
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sinkkasten - a brief history
den anfang des sinkkasten datiert die allgemeine geschichtsschreibung
auf den 8. april 1971. da beherbergte ihn noch ein ehemaliger weinkeller
am main. das war vor jahren. seitdem hat sich viel getan, nur eines
hat sich nicht geändert: der sinkkasten ist nach wie vor ein
live-club. blues und jazz, theater, klassik und film standen früher
auf dem programm. heute gereicht das spektrum neben blues und jazz
über alle arten von pop und rock bis zu comedy und schlager.
viele, viele acts, kultige künstler, eintagsfliegen, künftige
weltstars gaben und geben sich ein stelldichein: Gil Evans, Jango
Edwards, Badesalz Theater, Mundstuhl, Helge Schneider, Gildo Horn
& die orthopädischen Strümpfe, Ton, Steine, Scherben,
Tim Curry, Herman Brood, Konstantin Wecker, Charles Mingus, Alexis
Korner, Dexter Gordon, Chet Baker, Herbie Hancock, Jan Gabarek, Andreas
Vollenweider, Albert & Emil Mangelsdorff, Canned Heat, The Pretty
Things, U-Bahnkontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern, Jackie
Leven, Rosenstolz, Man, Mitch Ryder, Charlie Mariano, Dr. Feelgood,
Die Strassenjungs, Defunkt, Long John Baldry, Billy Cobham, Hazel
O'Connor, Arlo Guthrie, Herwig Mitteregger, und und und...
die inzwischen legendäre donnerstags-disco etablierte sich in
den 80ern. und der sinkkasten war unter den ersten, die den konserven
ein motto gaben.
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im haus Brönnerstrasse
5-9 befand sich vor dem sinkkasten ab mitte der 50er jahre das berühmte
jazz-lokal "storyville", später das rock-lokal "zoom".
seit sommer 1979 residiert hier der sinkkasten auf der ersten etage.
und die namensgeber des clubs, die sinkkästen (das sind sickerbehältnisse
bei abwasseranlagen) aus dem keller am main, hängen noch immer
als lampenschirme über den bars. im cafè treibhaus,
dem hinteren teil des sinkkasten, läßt sich's bequem
auf rattansesseln relaxen.
im übrigen gibt sich der sinkkasten lieber etwas antiquiert
und ganz herzlich, als topmodern und seelenlos.
der sinkkasten blickt gelassen ins nächste jahrhundert: in
der schnellebigkeit der stadt setzt er ein unmissverständliches
zeichen. er bietet die möglichkeit zum luftholen und schafft
ein bisschen heimat für die menschen aus nah und fern.
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Öffnungszeiten:
Live-Veranstaltungen und Disco wie im Programm
angegeben.
Eintrittspreise: ab 4,50 EUR (bei Disco)
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