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Die nahe Ferne des frühen Jahrs, inmitten der Kühle; das Verfließen des Schnees - errate das Schicksal der Flocken. Die Aromen gefrorenen Wassers, der Atem von Zimt, Kardamon, Ingwer und Nelken, Gerüche des winterlichen Drinnen oder umgekehrt, so zugegen unterm Februarmond; kein Reich der Stille, keine gezeichnete Landschaft, keine versprochene Sprache, arm an falschen Bestellungen - was dagegen? Also livehaftig:
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| fr. 02.02. Jamaica Showcase: RENEGADES IN EXILE feat. JUNIOR MANDINGO, LEN BROWN special guest: FITZROY "Fireman" MAXWELL Die Botschafter des "Peace and understanding" sind die Mitglieder der Band Renegades in Exile. Großes Thema auch, die Sehnsucht nach Afrika - die wahre Heimat der afroamerikanischen Bevölkerung der Karibikinsel Jamaika. Der 1951 dort geborene Len Brown gründete die Band im Jahre 1985, da hatte er schon eine Vergangenheit mit anderen Bands, denn in den Siebzigern erlebte der Reggae in Europa geradezu einen Boom. Fitzroy "Fireman" Maxwell ist Sänger, Percussionist und Bildhauer, wurde 1973 ebenso auf Jamaika geboren, und vermag seinen Eigenkompositionen, aber auch Standards, die notwendige Authentizität einzuhauchen. Junior Mandingo ist sowohl auf den Bühnen ganz Europas präsent als auch ein gefragter Studiomusiker. Nach vielen Tourneen ist er in Deutschland sesshaft geworden und erledigt von hier aus seine Reisen in die Seele Afrikas. Echter Rum - kein billiger Verschnitt! Und ihre königliche Verehrung gilt: Hail Hail Haile Selassie I. VVK: 18,- |
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so. 11.02. DR. FEELGOOD "Chess Masters" Im vergangenen Mai veröffentlichten Dr. Feelgood ihr letztes Album "Chess Masters". Umgehend ließen sie keinen Schachzug aus, um kräftig auf Tour zu sein. Und so drehen sie wieder eine Runde und machen einen Boxenstop im Sinkkasten. Auch wenn Leadsänger Lee Brilleaux 1994 auf einem Barhocker für immer im Pub der Ewigkeit Platz genommen hat, ist die Band vom Canvey Island (Essex) nicht tot zu kriegen. In Analogie als britische Insel-Band von einem Inselchen zu stammen, bilden sie sowohl in England und auf dem europäischen Festland einen ganz eigenen Kontinent, denn seit weit mehr als einem Vierteljahrhundert sind sie eine stattlich anerkannte Institution in Sachen Rhythm'n'Blues. It kicks! Keinen ihrer Klassiker werden sie auslassen, und der jetzige Frontmann Robert Kane war vor seiner Inkarnation als Medizinalrat schon mit Doktorspielen bei The Animals beschäftigt. VVK: 23,- |
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fr. 16.02. SCALES Zur Wohlgelungenheit des Genres Jazz-Rock haben die Mitstreiter von Miles Davis auf dessen Bitches Brew-Album stilbildend beigetragen: Wayne Shorter, Chick Corea, John McLaughlin, Joe Zawinul, aber auch Herbie Hancock und Tony Williams, die zu den Zeiten der legendären Aufnahmen schon ihre eigene Suppe kochten. Auch wenn Meister Miles jegliche Kategorien für seine Musik ablehnte, das europäische Schubladendenken sorgt sich immer um irgendwelche Etikettierungen, denn was wäre die Form ohne die Formulierung einer Formel? Eine Menge Zeit ist vergangen und die Revolutionierungen in der Musik sind inflationärer als die politischen Umstürze, aber dafür in der Regel auch unblutig. In ihren Eigenkompositionen zeigen die spielwitzigen Musiker des Quintetts Scales was man heute unter dem Begriff Jazz-Rock versteht. In folgender Besetzung werden sie auftreten: Christian Felke (Sax, Clarinet, Flute), Joachim Steudel (Guitar), Stefan Randa (Keyboards), Peter Louzil (Bass) und Stephan Kleinschmidt (Drums). AK: 18,- |
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so. 18.02. support your scene: BAD PROFESSIONALS / FLATLINE / OTABE / FREAK 91 Und wieder: "Das haben sich die Jugendlichen selbst aufgebaut..." singt Dirk von Lowtzow von Tocotronic in "Let There Be Rock". Im Diskurs um etwaige Intellektualismen wirkt die Bauchmusik als scheißegalisierende Form, doch diesen so kunstlosfertig fabrizierten AK: 10,- |
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mo. 19.02. NIKKI SUDDEN & THE LAST BANDITS In den Siebzigern bewerkstelligte Nikki Sudden mit Hilfe seines leider schon toten Bruders Epic Soundtracks, nicht zu verwechseln mit anderslautenden Sony-Produkten, Garagen-Musik in der Band Swell Maps. In den Achtzigern schrieb Nikki zusammen mit Dave Kusworth einige wunderschöne Underground-Songs und man trank als Jacobites den Scheidebecher Bob Dylan versus Rolling Stones. Die Rock'n'Roll-Themen gehen ja so schnell nicht aus... Es entstanden diverse Solowerke, Zusammenarbeiten mit Rowland S. Howland, und auch mit Kusworth söhnte er sich hin und wieder aus - vom Herzen her sind beide sowieso "soul brothers". Der Sänger und Gitarrist bietet mit wechselnden Begleitern gute, alte Handwerkskunst, ohne jemals prätentiös zu sein. Und das mit einer unbestechlichen Punk-Attitüde - Markenzeichen: nöliger Gesang und schräg/krachige Gitarrenkunst. Eine Art Glam-Rock ohne firlefanzösen Glitter. Nun ist er mit seinen Last Time Bandits unter die Räuber gegangen und stiehlt Zeit, aber das kann mitunter sehr romantisch sein. Nur wer Verbitterung zeigt ist längst verloren - selbst aussichtslose, unerquickliche Mühen sind niemals umsonst! VVK: 18,- |
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| so., 25.02. FREEWAY - just Music! Es ist Halbzeit beim Fasching, doch zum Abfeiern braucht man keine Pause zu machen. Denn die eingängige Nummernrevue der Band Freeway besteht aus wohlbekannten Songs. Das Spektrum reicht von den Rolling Stones, Bon Jovi, über Creedance Clearwater Revival, Don Henley, Eagles, zu Little River Band. Die Formation gibt sich mehrstimmig, so wird Gitarrist und Leadvokalist Matthias Baselmann gleich von den drei Sängerinnen Maria Calzada, Patrizia Heimann und Claudia Ritter unterstützt. Und weitere Mitarbeiter und -glieder des Betriebsrads sind folgende: Leadgitarre spielt Markus Sinsel, Keyboards bedient Klaus Roskoni, den Bass befingert Hartmut Vogt und Eckhard "Ecki" Hummel ist die fleißige Drone am Schlagzeug. AK: 15,- |
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Eintritt Nordwestzentrum - Hertie Zeil - Saturn-Hansa - VVK Liebfrauenberg - VVK-Bockenheim - Musikladen - Best Tickets Zeilgalerie - Ticket Plus |
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| Jahresüberblick | |||