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Bei welchen Phantastereien der tschechische Märchenonkel Vladimír Mensík auch immer schauspieltechnisch beteiligt ist... Wir dagegen handeln weniger mit Illusionen, sondern warten mit recht handgreiflichen Programmpunkten auf. Auch wenn in diesem Monat Fasching sein sollte.

     
di. 02.02. SCUMBUCKET - Trash-Crash-Pop
Support: DIRTY SPOON
do. 04.02. SHAKE IT UP THE 80’S FUN DISCO
fr. 05.02. MERQURY - The Show must go on - Queen-Cover
sa. 06.02. BACK TO THE 60’s & 70’s DISCO
so. 07.02. GROSSE GRÜNE PARTY
Eintritt frei! Einlaß: 18.00 Uhr
 
       

di. 09.02. EDWARD ll - Celtic Roots Reggae
mi. 10.02. DRIVE A BRITISH CAR - Rhythm'n'Blues
do. 11.02. HITS OF THE 90’S DISCO
fr. 12.02. THE FAB FOUR - Beat Power
sa. 13.02. SHAKE IT UP THE 80’S FUN DISCO
 

 
mo. 15.02. ULI JÜRGENDS UND DIE BATA SIEGEL COLLECTION
Schlager-Show
di. 16.02. DISCO
do. 18.02. BACK TO THE 60’s & 70’s DISCO
fr. 19.02. THE ORIGINAL FRANKFURT CITY BLUES BAND of 1976
sa. 20.02. SOULGROOVE DISCO

di. 23.02. „Aber bitte mit Sahne" SCHLAGERDISCO
mi. 24.02. PATENT OCHSNER "Wildbolz & Süsstrunk" - Schwyz-Rock
do. 25.02. DISCO
fr. 26.02. DIE FABULÖSEN THEKENSCHLAMPEN - Fabulous Fun
sa. 27.02. THE 80’S PART ll DISCO

= im Anschluß Disco
= VVK


 
di. 02.02.
SCUMBUCKET
Support: Dirty Spoon
Ein Eimer bunter Schaum mit blubbernden Seifenblasen. Der vertraute Anblick des Pop, fast wie Kindershampoo, tränt eben manchmal doch in den Augen! Inhaltsstoffe: 12,5% Bass, 12,5% Drums, 25% Gesang und 50% Gitarren ergeben 100ml Trash-Crash-Pop! Das heißt ein bißchen Schräglage, ein bißchen Low-Fi und zartbittere Melodien mit reichlich Gitarrenüberhang. Nun denn: aus der Wanne steigen, gut abtrocknen, cool anziehen und herkommen! Vorband wird Dirty Spoon aus Chemnitz sein.
AK: 15,– DM
 
fr. 05.02.
MERQURY – The Show must go on
Preisfrage: Wieviel Quadratzentimeter Haare hatte Frederick Bulsara auf der Brust? Vielleicht können Computeranalysen das Geheimnis des mit dem Künstlernamen Freddy Mercury versehenen Idols lüften. Wem die Antwort darauf allerdings unwichtig erscheint, sondern Queen wegen der Musik gut fand, und nicht nur wegen des Starkultes, wird auch MerQury mögen. Die studierten Musiker der Dresdener Formation zeigen ihre Referenz, was der Show keinen Abbruch tut. Gerade Vorsänger Stephan Eberhardt intoniert maßstabsgetreu die Highlights aus 20 Jahren Musikgeschichte!
AK: 15,– DM
 
so. 07.02.
GROSSE GRÜNE PARTY
Heute wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Die ersten Prognosen gibt es gleich nach Schließung der Wahllokale, und die Partei Bündnis 90/Die Grünen eröffnet gleichzeitig ihre große Frankfurter Wahlparty hier im sinkkasten. Neben der Live-Übertragung der Wahlergebnisse auf einem ausreichend großen Bildschirm, gibt es adäquate Discomusik der 60er bis zu den 90ern zum Abhotten. Ein Abend nicht nur für Grüne, sondern auch für Nichtwähler und Andersdenkende!
Einlaß: 18.00 Uhr! Eintritt frei!
 
di. 09.02. EDWARD ll.
This Way Up
Das majestätische Septett Edward II aus Manchester verquirlt keltischen Folk mit jamaikanisch-karibischen Rhythmen zu einem überaus tanzbaren Mix. Diesen Spaß konnte der Namensgeber der Band wohl nicht erleben, der lebte nämlich von 1284 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1327. Zwar kein glücklicher König, aber eine umso lebensfreudigere Band. Integrative Weltmusik mit multikulturellem Konzept – genau das richtige Pendant zur Diskussion um die doppelte Staatsbürgerschaft.
VVK: 18,– AK: 22,– DM
 
mi. 10.02.
DRIVE A BRITISH CAR
Ein Quintett aus Marburg fährt nicht immer Richtgeschwindigkeit mit einem Kraftstoffgemisch aus amerikanischem Country und englischem Rock’n’Pop. Und der Katalysator verarbeitet das Ganze zu einem atmungsaktiven Sound. Ob man dabei an einen praktischen Mini-Cooper, einen eleganten Jaguar E Cabrio oder einen mondänen Rolls Royce denkt: Drive A British Car beeinhaltet ein stilistisches Autohaus. Mancher Star wurde übrigens durch seinen Tod in seinem Sportwagen richtig Kult. Auch für Gebrauchtwagenhändler und Schrottplatzbetreiber geeignet!
AK: 15,– DM
 
fr. 12.02.
THE FAB FOUR - Remember The 60‘s
Wenn der Name auch nach Beatles klingt, die Fab Four sind zu fünft und kommen nicht von der Mersey-Side sondern aus Rhein-Main. Eine Träne im Knopfloch wie bei jeder schönen Erinnerung gehört einfach dazu, wenn man die Hits aus den 60‘s wieder hört. In der Flimmerkiste lief Beat-Club mit Uschi Nerke, Die Sportschau mit Ernst Huberty und schließlich wurde Wolfgang Neuss zur allgemeinen deutschen Haßfigur, weil er in einer Annonce vorzeitig den Mörder in einem Fernsehkrimi-Mehrteiler verriet. Oldies, Oldies, Oldies – kaum zum Luftholen!
AK: 14,– DM
 
mo. 15.02.
ULI JÜRGENDS UND DIE BATA SIEGEL COLLECTION
Es ist mal wieder Rosenmontag und die Eier legen Hühner! Daß der deutsche Schlager wieder Erfolge feiert, ist mitunter ein Thema für Soziologen, sie können jedoch nicht verhindern, daß er weiter boomt.
Uli Jürgends entstammt dem Comedy-Trio Eisberg-Duo und ebenso sein Mitstreiter Olaf Mill, bekannt auch als der Gitarrist der legendären Combo Flatsch!. Die Bata Siegel Collection ist verschwistert mit dem Golden Riff Orchestra, und das sorgt für die obligaten Melodien und gehörigen Rhythmus. Seid gewiss: an diesem Abend geht es nur um Euer persönliches Glück...
AK: 15,– DM
 
fr. 19.02.
THE ORIGINAL FRANKFURT CITY BLUES BAND of 1976
The Spirit of ’76! Das Urgestein bilden Sänger und Keyboarder Andreas August, der "exbluesive" Gitarrist Manfred Häder, Bernhard Dill vor allem, aber nicht nur an der Mundharmonika, Saxophonist Achim Farr, der Basser Thomas Schilling und schließlich Georg Viel an der Batterie. Von 1976-1982 spielte das Sextett in dieser Besetzung zusammen und eigens für ein Konzert im sinkkasten kommen sie wieder zusammen. Und da alle Beteiligten den Blues in eigener Sache beständig weiter betrieben haben, ist sicher, daß sie nichts verlernt haben.
VVK: 19,– AK: 22,– DM
 
mi. 24.02. PATENT OCHSNER "Wildbolz & Süsstrunk"
Den helvetischen Geist versprühen hingegen Patent Ochsner. Was die Berner gerne tun und was sie verabscheuen, erzählt Frontmän Büne Huber am liebsten vor laufendem Publikum. Trotzdem mögen es die meisten Zuschauer andächtig stehen zu bleiben und zuzuhören. Die musikalische Bandbreite der Band ist sowieso unerhört weitreichend. Eine "Schlachtplatte" aus Blasmusik, Jazz, Pop, Rock und Schweizer Dialektidiomen reichen sie dar. Begleiten wir die Musiker also zwei abendliche Stündlein auf ihrem Weg zum Plattenmillionärsdasein.
VVK: 28,– AK: 33,– DM
 
fr. 26.02.
DIE FABULÖSEN THEKENSCHLAMPEN
Was hat "Papa kalt" mit "Daddy Cool" zu tun? Im Prinzip ist die Übersetzung etwas zu direkt, aber das ist genau das Programm der Fabulösen Thekenschlampen, wenn sie z.B. Boney M. covern. Leichtfertig entlarven sie die Banalitäten, die in englischsprachigen Liedtexten stecken. Und anarchistisch ist auch ihre Bühnenshow, wo andere sich mit ihren Soli abmühen, lassen sie nur die Luft aus ihren aufblasbaren Gitarren. Der feminine Anteil des kölschen Sextetts schminkt sich sogar ein bißchen mehr als Helga Beimer am Muttertag.
VVK: 17,– AK: 20,– DM
In Vorbereitung März 1999:

07.03. Angie Domday
09.03. The Bigtown Playboys
12.03. Roy Hammer
15.03. Gran Falloon Bus
21.03. Rowlins Cross